Über uns
Sicher werden Sie sich beim ersten Besuch auf unserer Homepage fragen: Um was geht es da eigentlich, wer steckt dahinter, … ?
Deshalb wollen wir uns an dieser Stelle vorstellen.
Unser Trägerverein „Die indische Kinderarche e.V.“ hat einen dreiköpfigen Vorstand: Stefan Klautke, Tabea Zimmermann und Christian Stier – von links nach rechts auf nebenstehendem Bild.
Vorgeschichte
Die Kontakte zur Familie des indischen Pastors Raju reichen bis in die 1970er Jahre zurück. Im Jahr 1999 fand eine Besuchsreise einer vierköpfigen Gruppe aus Deutschland nach Rajahmundry statt. Rajahmundry ist eine Großstadt im Bundesstaat Andhra Pradesh im Südosten Indiens, ca. 70 km vom indischen Ozean entfernt gelegen.
Die Idee
Inspiriert durch die Eindrücke in Indien und dem Austausch mit den Freunden dort, entstand die Idee eines christlich geführten Heims für hilfsbedürftige Kinder, insbesondere für Waisenkinder und Kinder aus ärmsten Verhältnissen ohne Zukunftsperspektiven.
Die Umsetzung
In enger Abstimmung mit Paul, einem Sohn und Nachfolger von Pastor Raju, wurde die Verwirklichung dieser Idee geplant.
Zur Finanzierung des Projekts wurden im deutschsprachigen Raum Paten und Spender gesucht.
Im November 2001 konnte die indische Kinderarche mit der Aufnahme von 15 Kindern in einem angemieteten Wohnhaus in Rajahmundry den Betrieb aufnehmen.
Gleichzeitig wurde in Deutschland der gemeinnützige Trägerverein „Die indische Kinderarche e.V.“ gegründet.
Die Entwicklung
Die Nachfrage nach Aufnahme in die Kinderarche war von Anfang an riesig. So musste schon bald ein weiteres Haus zur Unterbringung der Kinder angemietet werden.
Schließlich konnte bei Kesavaram, ca. 20 km außerhalb von Rajahmundry, ein Grundstück für den Bau eines eigenen Heimgebäudes erworben werden.
Im Jahr 2015 wurde die neue Kinderarche fertiggestellt und bezogen. Diese bietet die Kapazität für bis zu 100 Kinder.
Nach dem Corona-Lockdown wurde die Unterbringung von Jungen und Mädchen in einer Einrichtung von den Behörden nicht mehr gestattet. Seitdem werden unsere Mädchen in den Dörfern bei ihren Familien unterstützt und betreut.
Seit Sommer 2022 besteht als weiteres Standbein unserer Arbeit schließlich das Bildungszentrum in Rajavaram, einem etwas abgelegenen Ort mit schlechter Infrastruktur, in dem bedürftige Kinder aus der Umgebung eine ambulante schulische Betreuung erhalten.